Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Google Street View plant, im Vorbeifahren willkürlich auf Passanten zu schießen

Mountainview/Kalifornien (dpo) - Der US-Konzern Google hat heute angekündigt, man wolle neben den umstrittenen Google-Street-View-Fahrzeugen mit Kameraaufsatz in Deutschland auch sogenannte "Sniper Cars" einsetzen. Sie sollen demnächst durch deutsche Städte fahren. Der Clou: Ein in 2,90 Meter Höhe angebrachter Scharfschütze schießt im Vorbeifahren willkürlich auf Passanten.
Ziel der Aktion sei es, so ein Unternehmenssprecher, die Empörungdeutscher PolitikerBürger und Medien über die Kartographierung
undAufnahme ihrer Häuser zu rechtfertigen.
ssi; Foto (Axel Mauruszat, cc-2.0): Schießt willkürlich auf Passanten, die nicht bis zum 15. September Einspruch erhoben haben: Google Street Sniper.

Quelle: Der Postillon

Jetzt Street View Premium beantragen!!!

Nachtrag
In Kürze wird Google seinen Service "Street View Premium" anbieten. Der Aufpreis könnte sich lohnen. Oder was meint ihr? ;-)


LG Hanna

Google Street View-Widerspruch-Widerspruch 

Endlich ist er da! Dank an SASCHALOBO.COM

Und zack – mit der politischen Feinfühligkeit eines betrunkenen Diplodocus teilt die Firma Google unvermittelt mit, dass noch in diesem Jahr Google Street View auch in Deutschland an den Start gehen wird, und zwar in 20 ausgewählten Städten. Das ist – trotz anderweitiger Verfehlungenebendieser Internetfirma im Moment – eine gute Nachricht, denn damit ist endlich plakativ die Digitale Öffentlichkeit auf den Weg gebracht. Diese funktioniert zwar nach etwas anderen Regeln als die Analoge Öffentlichkeit, aber solche Veränderungen haben bisher viele Technologien verursacht: der Fotoapparat zum Beispiel hat das Verständnis des Bildes der eigenen Person grundlegend verändert. Wenn man mitten in einer grösseren Menge Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert wird, muss man (in den meisten Fällen) akzeptieren, dass das Foto von Dritten ohne Nachfrage verwendet wird. Öffentlichkeit eben.
Das Verständnis des Konzepts der Digitalen Öffentlichkeit (eigentlich wollte ich nach meinemSPIEGEL-Streitgespräch zu diesem Thema längst einen Artikel drüber geschrieben haben) ist aber noch nicht besonders weit verbreitet. Unter anderem deshalb hat Frau Ilse Aigner auf ihrenMinisteriumsseiten einen schriftlichen Muster-Widerspruch vorbereitet – für diejenigen, die nicht wollen, dass ihr Haus in Google Street View auftaucht (Link zum PDF). Menschen, die das Konzept der Digitalen Öffentlichkeit nachvollziehen können, halten das für eine mittlere Katastrophe – das eigene Haus nicht in Street View? Eine Fassade soll Privatsphäre sein? Darf jedes Dorf entscheiden, ob es im Atlas veröffentlicht wird?
Die meisten Leute haben zweifellos Nachbarn, denen man einen so schwerwiegenden Eingriff in die Digitale Öffentlichkeit wie einen “Google Street View Widerspruch” zutraut. Und genau deshalb biete ich hier den “Google Street View Widerspruch-Widerspruch” an. Die Benutzung ist ganz simpel, man füllt das formlose Formular aus und schickt es an Google. Und zwar präventiv, falls man seltsame, offlinige Nachbarn hat, oder als Gegenwiderspruch, wenn man schon von einem Widerspruch weiss. Hier ist der Google Street View Widerspruch-Widerspruch als PDF-Download(unten angefügt ein Screenshot). Er ist dem Otto-Normal-Widerspruch spürbar nachempfunden, hoffentlich ergibt das keine Urheberrechtsprobleme. Man kann den Text auch per Mail an streetview-deutschland@google.com versenden – ich empfehle allerdings, entweder einen Brief zu schicken oder in ein Museum einzubrechen und den Widerspruch per Fax zu senden: auf traditionelle Weise vorgebrachte Offline-Meinungen zählen offenbar mehr als Online-Meinungen.

Quelle: saschalobo.com 

Wer HD+ sehen will, muss leiden!!!

Die Wahrheit über HD+


Das HD+ genannte HDTV-Angebot der Privatsender knebelt die Zuschauer: Es kann nur gegen Gebühr empfangen werden, schränkt gleichzeitig die Rechte der Nutzer ein, setzt spezielle Hardware voraus. Das System, das viele Anwender ärgert, ist auch in der Branche umstritten, wie "Chip HD-Welt" herausgefunden hat.

Die große Freiheit sieht anders aus. Wer in Deutschland das volle HDTV-Programm sehen möchte, wird geknebelt und gefesselt. Denn nur die öffentlich-rechtlichen Sender sind frei empfangbar. Wer RTL HD, Vox HD, Sat.1 HD, Pro 7 HD und Kabel 1 HD sehen möchte, ist gezwungen, in neue Hardware zu investieren, bald neue Gebühren zu bezahlen - und dennoch große Einschränkungen beim täglichen TV-Konsum hinzunehmen. Das sind auf den Punkt gebracht die Nachteile, die sich aus der Einführung der HD+-Plattform für den Zuschauer ergeben. Doch wie jetzt Vertreter der Industrie gegenüber " Chip HD-Welt" zugaben, ist selbst ein großer Teil der Hersteller und Programmverantwortlichen mit dieser Situation nicht besonders glücklich. Ihr Fazit: HD+ ist ein hastig ins Leben gerufenes Konstrukt mit schweren Fehlern - und auch noch ein deutscher Sonderweg.

Read the rest of this post »

?